Wie hoch ist das Infektionsrisiko bei Kita-Beschäftigten?

Die Hintergründe

Erzieherinnen und Erzieher sowie Tagesmütter und Tagesväter sind aufgrund ihrer Tätigkeit besonders gefährdet, sich mit Infektionskrankheiten anzustecken. Trotz einer Vielzahl existierender Forschungsprojekte gibt es bislang kaum einen vollumfänglichen wissenschaftlichen Überblick, der das beruflich bedingte Infektionsrisiko für das Betreuungspersonal abbildet. Außerdem ist davon auszugehen, dass sich das lmpfverhalten bei Kindern und dem Betreuungspersonal verändert. Insofern ist eine Aktualisierung der bislang existierenden Forschungsergebnisse unter Nutzung zeitgemäßer methodischer Ansätze erforderlich.

Das Projekt

Ziel des Studienprojektes ist es, das berufsbedingte lnfektionsrisiko von sogenannten impfpräventablen Erkrankungen (z.B. Mumps, Masern, Röteln, Keuchhusten, Windpocken etc.) für Kita-Beschäftigte durch einen wissenschaftlichen Review zum aktuellen Forschungsstand abzubilden. Die Ergebnisse sollen helfen, Tätigkeiten mit deutlich erhöhten lnfektionsrisiken zu identifizieren. Auf dieser Grundlage können spezifische Präventionsmaßnahmen geplant und eine evidenzgestützte Diskussion etwaiger Beweiserleichterungen in Berufskrankheitsverfahren ermöglicht werden. Die Projektlaufzeit beträgt 2 Jahre.

Der Projektleiter

Das Projekt wird an der Medizinischen Fakultät/  Institut für Arbeits- und Sozialmedizin der TU Dresden unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. med. Andreas Seidler durchgeführt.

Der Projektförderer

Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) ist die gesetzliche Unfallversicherung für nicht staatliche Einrichtungen und unterstützt beim Arbeitsschutz sowie betrieblichen Gesundheitsschutz.

Die Projektübersicht finden Sie hier zum Download.

Sie möchten Ihr Projekt mit uns zum Erfolg bringen? Bei Interesse wenden Sie sich bitte an:
Maria Kretschmer
Fachbereich Medizin – Teamleiter Projektadministration
Tel. 0351 – 25933 194
Mail: maria.kretschmer@gwtonline.de