Transferprojekt des Monats: Messsystem zur Bewertung der Emissionsreduktion an Verbrennungsmotoren

Mit Hilfe des Blow-by-Messsystems BBT143 der Topas GmbH lassen sich Verbrennungsmotoren schnell und effektiv bezüglich minimaler Partikelemissionen aus dem Kurbelgehäuseentlüftungssystem optimieren – ein Beitrag zur Reduktion von Partikelemissionen durch Automobile.

Beschränkungen des Pkw-Verkehrs werden längst nicht mehr nur für Peking oder Paris diskutiert. Zunehmend geraten auch deutsche Städte in den Fokus behördlicher Maßnahmen zur Reduktion von Partikelemissionen. Die Emissionsquellen sind dabei vielfältig.

Zur Reduktion der Gesamtemissionen eines Automobils müssen die einzelnen Emissionsquellen gesondert betrachtet werden. Beispielsweise entsteht Ruß, welcher dann über das Abgas ausgetragen wird, wenn Ölnebel (Blow-By) aus dem Kurbelgehäuse in den Verbrennungsraum gelangt. Durch den Einsatz geeigneter Messtechnik kann innerhalb kürzester Zeit ein optimaler Ölnebel-Abscheider für einen bestimmten Motorentyp ausgewählt werden.

Durch die Kombination einer gravimetrischen Messung und optischen Ölaerosolkonzentrationsmessung lässt sich die Vermessung kompletter Motorenkennfelder, bei gleichzeitig verbesserter zeitlicher Auflösung, beschleunigen. Mit dem Prüfstand BBT143 sind zudem eine Online Überwachung von Ölnebeln sowie eine Bewertung von Ölnebelabscheidern am Motorenprüfstand möglich. Vorteile liegen zudem in der zeitsparenden und reproduzierbaren Ermittlung des Ölgehaltes im Blow-by in einem großen Konzentrationsbereich sowie Messungen auch im Vollstrom des Blow-by.

Die Topas GmbH ist seit über 26 Jahren auf dem Gebiet der Partikel- und Aerosoltechnologie tätig, insbesondere durch die Entwicklung und Herstellung von Geräten zur Erzeugung, Messung und Verdünnung von luftgetragenen Partikeln (Aerosole) sowie von komplexen Prüfanlagen für Filter, Filtermedien und Abscheidern. Neben internen F&E-Aktivitäten trägt auch die enge Zusammenarbeit mit Universitäten und Forschungseinrichtungen zur Erweiterung des firmeneigenen Know-hows bei.

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Bei diesem Artikel handelt es sich um einen Beitrag des Dresdner Transferbriefes. Seit nunmehr 25 Jahren werden hier regelmäßig aktuelle Transferschwerpunkte der im Großraum Dresden angesiedelten forschenden Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen veröffentlicht. Ziel der Publikation ist es immer wieder aufs Neue, die herausragenden Forschungsergebnisse in der Anwendung oder auf dem Weg zur Anwendung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Mit der Veröffentlichung innovativer Ergebnisse aus Forschung und Entwicklung im wollen die Herausgeber (TU Dresden, TechnologieZentrumDresden GmbH, GWT-TUD GmbH und IHK Dresden) einen Beitrag für eine erfolgreiche Verwertung leisten.

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Was ist das „Transferprojekt des Monats“?

Die Herausgeber des „Dresdner Transferbrief“, die TU Dresden, die TechnologieZentrumDresden GmbH, die GWT-TUD GmbH und die Industrie- und Handelskammer Dresden wählen jeden Monat ein umsetzungsnahes oder umgesetztes Forschungs- und Entwicklungsprojekt für das Transferprojekt des Monats aus. Der Dresdner Transferbrief hat das Ziel, regionalen Forschungsergebnissen einen weiteren Kanal für die Öffentlichkeit zu bieten und die Anstrengungen für Forschung- und Entwicklung in Verbindung mit der Verwertung zu würdigen. Diese Informationen sollen gleichzeitig der Inspiration und Motivation für neue innovative Projekte dienen.

Unternehmen oder Forschungseinrichtungen, die sich mit ihrem Projekt für das Transferprojekt des Monats bewerben wollen, können dies einfach und formlos per E-Mail an uns wenden.
Kontakt: contact(at)gwtonline.de