3D-Druck: Werden Anwender zu Herstellern?

Die Hintergründe

Die Anwendung von 3D-Druckern für die Erstellung dreidimensionaler Produkte hat sich in den letzten Jahren stark weiterentwickelt. Dies betrifft verwendete Materialien, Produktarten sowie die unterschiedlichen Einsatzgebiete. Im industriellen Umfeld sind der Einsatz von Kunststoffen und Metallen als Werkstoff mittlerweile Stand der Technik. Keramik und andere Werkstoffe können ebenfalls verwendet werden, sind aber für die industrielle Produktion noch nicht von großer Bedeutung. Momentan gibt es für die Akteure keine ausreichenden Informationen im Hinblick auf wirtschaftliche, technische, rechtliche und sicherheitsrelevante Aspekte. Problematisch erscheinen Fragen des Urheber- und Haftungsrechtes zu sein, ebenso wie Fragen der Produktsicherheit sowie Fragen zu neuen Risiken.

Das Projekt

Auf der Basis derzeitiger und ggf. zukünftiger Technologien im Bereich der additiven Fertigung sollen typische Verwender-Hersteller-Szenarien erfasst werden. Für diese Technologien und Szenarien soll im Anschluss die Ermittlung rechtlicher Anforderungen aus unterschiedlichen Rechtskontexten, wie dem Produktsicherheitsrecht, dem Urheberrecht und dem Haftungsrecht erfolgen. Aus diesen Erkenntnissen sollen Probleme und Lösungsansätze speziell für die Marktüberwachungs-behörden identifiziert werden. Gleichzeitig sollen Risiken von 3D-Druckern hinsichtlich des Betreibens ermittelt und ggf. weiterer Forschungsbedarf an dieser Stelle aufgezeigt werden.

Die Projektlaufzeit beträgt 1 Jahr.

Der Projektleiter

Das Projekt wird am Institut für Technische Logistik und Arbeitssysteme an der TU Dresden unter der Leitung von Herrn Prof. Dr.-Ing. Martin Schmauder durchgeführt.

Der Auftraggeber

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) forscht im Bereich Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit und fördert den Wissenstransfer in die Praxis.

Die Projektübersicht finden Sie hier zum Download.

Sie möchten Ihr Projekt mit uns zum Erfolg bringen? Bei Interesse wenden Sie sich bitte an:
Maria Kretschmer
Fachbereich Medizin – Teamleiter Projektadministration
Tel. 0351 – 25933 194
Mail: maria.kretschmer@gwtonline.de